Jugendinformations- und Medienzentren - JIM
Bild zeigt JIM-Logo Jugendinformations- und Medienzentren - kurz: JIM - sind außerschulische Einrichtungen mit einem medienpädagogischen Profil. Meistenteils handelt es sich dabei um Jugendfreizeiteinrichtungen. Das Netzwerk der JIM wird koordiniert von der Landesarbeitsgemeinschaft Multimedia Brandenburg e.V., dem medienpädagogischen Netzwerk der Jugendarbeit im Land Brandenburg. Politische Grundlage für das Bestehen des Netzwerkes ist die Rahmenvereinbarung über die Kooperation von Schulen und außerschulischen Einrichtungen mit medienpädagogiscehm Profil, die idie LAG Multimedia und das Brandenburgische Bildungsministerium im Herbst des Jahres 2004 unterzeichneten.

JIM machen Angebote im Rahmen folgender Handlungsfelder:

  • offenes Angebot, i.d.R. ein Internettreff *
  • Technikverleih
  • medienpädagogische Beratung *
  • Arbeitsgemeinschaften
  • Kurse
  • Projekte

* Pflicht-Handlungsfeld

Zielgruppen der JIM sind Jugendliche, Fachkräfte und Eltern, d.h. o.g. Angebote richten sich zu Teilen »nach innen« also an die jugendliche Klientel, aber zu Teilen auch an ein externes Publikum. So sind JIM medienpädagogischer Dienstleister in ihrer Region und tragen zur Förderung von Medienkompetenz als vierter Kulturkompetenz neben Lesen, Rechnen und Schreiben bei.

Der besondere Wert der medienpädagogischen Arbeit der JIM liegt an der Schnittstelle zur Schule. Insbesondere durch Kooperationen mit Ganztagsschulen und im Rahmen des Programms »Initiative Oberschule« sind JIM erklärter medienpädagogischer Partner.

JIM sind überdies redaktioneller Partner des Jugendserver Brandenburg. Im Rahmen ihrer medienpädagogischen Arbeit entstehen Medieninhalte, die auf dem Jugendserver abgebildet werden.

Das JIM-Konzept basiert auf den Säulen:

  • Qualifikation: die LAG Multimedia bietet diverse medienpädagogische Fortbildungen an.
  • Qualitätsentwicklung: das Netzwerk strebt im Rahmen seines Qualitätsentwicklungsprozesses ein Gütesiegel »JIM« an.
  • Netzwerkarbeit in den Landkreisen und brandenburgweit: die zentrale Koordination liegt bei der LAG Multimedia, die sich derzeit für ein professionelles medienpädagogisches Fachkräfteprogramm engagiert mit dem Ziel, in jedem Landkreis und jeder kreisfreien Stadt eine medienpädagogische Fachkraft zu etablieren.
  • Jugendinformation: redaktionelle Zusammenarbeit mit dem Jugendserver Brandenburg
  • landesweite gemeinsame Projekte: das JIM-Jugendfilmfestival findet zweijährlich in alternierenden Standorten statt.
Interessenten für eine Mitarbeit im Netzwerk der JIM wenden sich an die Landesarbeitsgemeinschaft Multimedia Brandenburg. Nutzen Sie hierfür bitte das Kontaktformular.
[Dieser Artikel wurde zuletzt am 22.05.2008 von Jani Höpfner bearbeitet]
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